Foto: R. Kritsch

Vier Handlungsmöglichkeiten


Prinzipiell kann man vier Möglichkeiten unterscheiden, mit Konflikten umzugehen.

Möglichkeit 1: den Streit aushalten. Bewertung: schlecht. Zwar entwickelt der Mensch eine ungeheuere Kraft und Phantasie, Konflikte auszuhalten, zu unterdrücken und zu verdrängen. Aber Konflikte sind heimtückisch. Sie kommen immer wieder ans Tageslicht, und meist auch noch zur Unzeit und in ganz falschen Momenten. Da ärgert sich jemand über einen Geschäftspartner, trägt seinen Ärger mit heim und entlädt ihn am geliebten Lebenspartner.

Möglichkeit 2: im direkten Gespräch den Konflikt klären. Bewertung: schon besser. Aber nicht leicht. Oft spielen das eigene Konfliktverhalten und kommunikative oder persönliche Hindernisse hinein. Wie zum Beispiel die „Informationsverlusttreppe“: Was ich denke habe ich noch lange nicht gesagt, was ich gesagt habe hat der andere noch lange nicht gehört, was der andere gehört hat hat er noch lange nicht verstanden.

Persönliche Hindernisse können z.B. ganz schlicht sein, dass ich dem Anderen misstraue oder ihn nicht mag.

Möglichkeit 3: von Dritten, z.B. Gerichten, den Streit entscheiden lassen. Bewertung: na ja. Man begibt sich der Möglichkeit, selbst über die eigenen Angelegenheiten entscheiden zu können. Und der Streit ist zwar entschieden. Aber ist er wirklich beendet und geklärt?

Möglichkeit 4: Der Konflikt wird im Rahmen einer Mediation gelöst. Bewertung: keine (der Verfasser dieser Seite ist Mediator und deshalb befangen).





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