Foto: R. Kritsch

Die Philosophie der Mediation


Das Menschenbild der Mediation basiert auf dem Prinzip der Selbstverantwortung und Selbstbestimmung. Es fußt auf dem sokratischen Gedanken, daß der Mensch nicht von höheren Mächten abhängig ist und sein soll, sondern sein Leben selbst meistern muß und kann. Dieses "Autonomie-Prinzip" ist von fundamentaler Bedeutung. Die Konfliktparteien sollen und wollen ihren Konflikt selbst lösen, und in der Mediation werden sie in die Lage versetzt, dies mit Erfolg zu tun.

Die der Mediation zugrundeliegende Haltung dem Mitmenschen gegenüber ist geprägt durch wechselseitige Wertschätzung, Anerkennung und Respekt. Populär ausgedrückt:"Ich bin okay, du bist okay. Ich möchte, dass es mir gut geht, also soll es dir auch gut gehen. Ich respektiere deine Ansichten, auch wenn ich anderer Meinung bin, bitte aber auch umgedreht."

Gesellschaftspolitisch ist Mediation nicht unbescheiden. Der Anspruch der Mediation ist, daß sich durch mediative Praxis eine neue Art des Miteinanders formiert, gekennzeichnet durch gewaltfreie Kommunikation und eine neue Streitkultur.





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Oleg Hammling